Der Harem als Herberge der schönsten Frauen
Das Wort Harem geht auf das arabische Haram zurück, was so viel wie „verboten“ bedeutet. Der Harem war ein abgeschlossener und bewachter Bereich eines Serails oder Hauses. Dort lebten die Frauen des Sultans, außer ihm war keinem Außenstehenden der Zutritt erlaubt.
Klare Strukturen im Harem
Der Harem, vor allem dessen Größe, war ein Zeichen der Macht. Niemand verfügte über einen größeren als der Sultan.
Oberhaupt des Harems war die Mutter des Würdenträgers. Sieben Meisterinnen waren für die Haremsdamen und die Bedienung des Sultans zuständig, sie wurden von ihm persönlich ausgewählt. Ihnen unterstanden die Sklavinnen. Die Meisterinnen waren hübsch, wohl erzogen, gebildet und schlicht gekleidet.
Der Harem an sich beherbergte sowohl Töchter hochrangiger Familien, als auch Sklavinnen. Die Sklavinnen stammten immer aus nichtmoslemischen Ländern. Wer dem Sultan gefiel, bekam ein einzelnes Zimmer und wartete auf eine Nacht mit dem Würdenträger.
Jede Haremsdame war darauf bedacht dem Sultan den ersten Sohn zu schenken, nur so konnte sie als zukünftige Sultansmutter später über den Harem regieren. So herrschte untereinander eine erbitterte Rivalität.
Der Harem wurde von Eunuchen bewacht, die auch für das Baden, Enthaaren, Schminken und Anziehen der Mädchen zuständig waren.
Der Koran erlaubt den Männern bis zu vier Frauen und eine unbestimmte Anzahl an Nebenfrauen. In der Türkei und Tunesien ist die Polygynie inzwischen verboten, in den restlichen islamischen Ländern wird sie aber nach wie vor praktiziert.
Ein Harem in Deutschland?
Einen Harem können Sie sich in Deutschland nicht erschaffen. Schließlich ist hier nur die Monogamie erlaubt. Außerdem würden Sie wohl kaum Frauen finden, die das mitmachen. Dazu sind die deutschen Frauen viel zu emanzipiert. Und mal ehrlich, hätten Sie genug Platz für die vielen Damen? Der große Haremskomplex im Topkapi Palast umfasste 400 Räume, 10 Bäder, 2 Moscheen, ein Hospital und ein Gefängnis.
Aber Sie können sich ja ein bisschen orientalisch einrichten um zumindest das Flair eines orientalischen Palastes nach Hause zu holen. Wir stellen Ihnen Plattformen vor, auf denen Sie alle notwendigen Utensilien finden um sich ihren Traum aus 1001 Nacht zu erfüllen. Mit den passenden Möbeln, Teppichen, Tüchern und Kerzen schaffen Sie schon einmal die richtige Atmosphäre.
Und wenn Sie doch nicht auf das Feeling eines Harems verzichten wollen, dann finden Sie in einem Harem Shop die notwendige Inspiration um Ihre Gedanken und Träume zu beflügeln. Dann können Sie sich zumindest in Ihren Träumen Ihren privaten Harem erschaffen – zu dem hat dann auch niemand Anderes zutritt.